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Scientists for Future 🇩🇪
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@S4F@climatejustice.global  ·  activity timestamp 2 weeks ago

Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem Realitätscheck unterzogen. Teil 3: Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir?

Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW. Ein Großteil dieser Anlagen wird zur Überbrückung längerer Dunkelflauten weiterhin benötigt, allerdings umgerüstet auf Betrieb mit grünem Wasserstoff. Dennoch reicht die bestehende Kapazität nach voll-ständiger Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus.

Eine Studie von Aurora Energy Research kommt zu dem Ergebnis, dass im europäischen Stromverbund ein Zubau von lediglich 10 GW bis 2045 genügt. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht bis 2035 einen Bedarf von 22,4 GW zusätzlicher steuerbarer Kapazitäten, betont jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um Gaskraftwerke handeln muss, sondern auch Speicher oder Lastmanagement infrage kommen.

Das Bundeswirtschaftsministerium interpretiert den Bedarf überwiegend als Gaskraftwerke. Dabei könnten Batteriespeicher bei Wind- und Solaranlagen einen Teil des Ausbaus ersetzen. Die EU hat bereits 12 GW neue Gaskraftwerke bis 2031 genehmigt, was Investitionen in erneuerbare Energien und Emissionsminderungen bremsen könnte.

Die komplette Stellungnahme: https://de.scientists4future.org/fg-kommunaler-klimaschutz/

Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir? 
Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW.
Ein Großteil dieser Anlagen wird zur Überbrückung längerer Dunkelflauten weiterhin benötigt, allerdings umgerüstet auf Betrieb mit grünem Wasserstoff. Dennoch reicht die bestehende Kapazität nach voll-ständiger Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus.

Eine AURORA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im europäischen Stromverbund ein Zubau von lediglich
10 GW bis 2045 genügt. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht bis 2035 einen Bedarf von 22,4 GW zusätzlicher steuerbarer Kapazitäten, betont jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um Gaskraftwerke handeln muss, sondern auch Speicher oder Lastmanagement infrage kommen.

Das Bundeswirtschaftsministerium interpretiert den Bedarf überwiegend als Gaskraftwerke. Dabei könnten Batteriespeicher bei Wind- und Solaranlagen einen Teil des Ausbaus ersetzen. Die EU hat bereits 12 GW neue Gaskraftwerke bis 2031 genehmigt, was Investitionen in erneuerbare Energien und Emissionsminderungen bremsen könnte.
Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir? Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW. Ein Großteil dieser Anlagen wird zur Überbrückung längerer Dunkelflauten weiterhin benötigt, allerdings umgerüstet auf Betrieb mit grünem Wasserstoff. Dennoch reicht die bestehende Kapazität nach voll-ständiger Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus. Eine AURORA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im europäischen Stromverbund ein Zubau von lediglich 10 GW bis 2045 genügt. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht bis 2035 einen Bedarf von 22,4 GW zusätzlicher steuerbarer Kapazitäten, betont jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um Gaskraftwerke handeln muss, sondern auch Speicher oder Lastmanagement infrage kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium interpretiert den Bedarf überwiegend als Gaskraftwerke. Dabei könnten Batteriespeicher bei Wind- und Solaranlagen einen Teil des Ausbaus ersetzen. Die EU hat bereits 12 GW neue Gaskraftwerke bis 2031 genehmigt, was Investitionen in erneuerbare Energien und Emissionsminderungen bremsen könnte.
Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir? Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW. Ein Großteil dieser Anlagen wird zur Überbrückung längerer Dunkelflauten weiterhin benötigt, allerdings umgerüstet auf Betrieb mit grünem Wasserstoff. Dennoch reicht die bestehende Kapazität nach voll-ständiger Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus. Eine AURORA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im europäischen Stromverbund ein Zubau von lediglich 10 GW bis 2045 genügt. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht bis 2035 einen Bedarf von 22,4 GW zusätzlicher steuerbarer Kapazitäten, betont jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um Gaskraftwerke handeln muss, sondern auch Speicher oder Lastmanagement infrage kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium interpretiert den Bedarf überwiegend als Gaskraftwerke. Dabei könnten Batteriespeicher bei Wind- und Solaranlagen einen Teil des Ausbaus ersetzen. Die EU hat bereits 12 GW neue Gaskraftwerke bis 2031 genehmigt, was Investitionen in erneuerbare Energien und Emissionsminderungen bremsen könnte.
S4F Deutschland

Fachgruppe Kommunaler Klimaschutz - S4F Deutschland

Hierzu vernetzen sich in der Fachgruppe WissenschaftlerInnen  interdisziplinär zu kommunalem Klimaschutz und dienen als Ansprechpartner:innen und Expertenpool (im Aufbau) für alle Beteiligten in Prozessen des kommunalen Klimaschutzes.
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